Landkreis Northeim profitiert von Schulpaket der Landesregierung: 15 Schulen erhalten Schulsozialarbeit!

 

15 Schulen im Landkreis Northeim erhalten Stellen für Schulsozialarbeit vom Land Niedersachsen. Das teilen die SPD-Landtagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt und Uwe Schwarz mit. Hintergrund ist eine aktuelle Vereinbarung zwischen der Niedersächsischen Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden zum Ausbau der sozialen Arbeit in schulischer Verantwortung.

Im Rahmen des „Schulpakets“ in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro übernimmt das Land diese wichtige Aufgabe der Sozialarbeit in schulischer Verantwortung zukünftig dauerhaft und wird landesweit in den nächsten Jahren insgesamt 1.000 Stellen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zur Verfügung stellen.

„Im Landkreis Northeim werden auf diese Weise vier Grundschulen und elf weiterführende Schulen von der Vereinbarung profitieren“, erklären die Abgeordneten Schwarz und Heiligenstadt.

„Das ist ein Meilenstein für Niedersachsen und das sind richtig gute Nachrichten für den Landkreis Northeim. Das Land übernimmt Verantwortung, und vor Ort profitieren unsere Schulen von den erfolgreichen Verhandlungen zwischen der Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden. Das bedeutet eine große finanzielle Entlastung für unsere Kommune und gibt unseren Schulen endlich Planungssicherheit im Bereich der Schulsozialarbeit.“

Durch Beratung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler, durch besondere Gruppen- und Freizeitangebote trage das sozialpädagogische Personal zu einem guten Schulklima bei: „Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter können außerdem eine wichtige Rolle bei der Integration von Migrantenkindern spielen, weil sie häufig über sehr gute interkulturelle Kenntnisse verfügen und in diesem Bereich spezielle Angebote machen können“, betonen die Abgeordneten Schwarz und Heiligenstadt.

Zudem profitiere der Landkreis Northeim, weil das Land die Zuschüsse für die EDV-Betreuung durch die Schulträger deutlich aufstockt – auf 11 Millionen Euro ab 2017. „Damit wird das Land dem gestiegenen Bedarf bei der Pflege und Wartung von PCs in öffentlichen allgemein- und berufsbildenden Schulen gerecht“, so Uwe Schwarz und Frauke Heiligenstadt.

Auch bei der Finanzierung der Schulverwaltungskräfte werden Städte und Landkreise entlastet. Die beiden Landtagsabgeordneten Schwarz und Heiligenstadt machen deutlich: „Das Land zahlt für die Mehrbelastungen in den Schulsekretariaten nun erstmalig jährlich 8 Millionen Euro. An einer solchen Vereinbarung haben sich sämtliche Vorgängerregierungen die Zähne ausgebissen. Die rot-grüne Landesregierung und die Kommunalen Spitzenverbände haben diesen Gordischen Knoten jetzt aber durchschlagen und übernehmen damit gemeinsam Verantwortung für unsere Schulen! Das sorgt für Klarheit, für Verlässlichkeit und für Planungssicherheit an den Schulen im Land.“

Folgende 15 Schulen erhalten damit Schulsozialarbeit aus dem Schulpaket der Landesregierung:

•    Stadt Bad Gandersheim: Oberschule Bad Gandersheim
•    Stadt Dassel: Rainald-von-Dassel-Oberschule
•    Stadt Einbeck: Grundschule Kreiensen, Geschwister-Scholl-Grundschule, Haupt- und Realschule Kreiensen, Löns-Realschule und IGS Einbeck
•    Gemeinde Kalefeld: Auetalschule Altes Amt (Oberschule)
•    Gemeinde Katlenburg-Lindau: Rhumetalschule (Oberschule)
•    Stadt Moringen: KGS Moringen
•    Stadt Northeim: Grundschule am Sultmer, Martin-Luther-Grundschule, Gerhard-Hauptmann-Hauptschule und Thomas-Mann-Haupt- und Realschule
•    Stadt Uslar: Oberschule Uslar

 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.