Schwarz: Berufung des Errichtungsausschusses weiterer Baustein zur Gründung der Pflegekammer

 

Nachdem die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Dezember 2016 das Gesetz zur Gründung einer Pflegekammer in Niedersachsen verabschiedet haben, wurden am Montag, den 27. März 2017, die Mitglieder des Errichtungsausschusses berufen, die die weitere Umsetzung des Gründungsprozesses vornehmen sollen. Der Ausschuss setzt sich aus zwanzig Mitgliedern und ihren jeweiligen Vertretern zusammen. Alle Mitglieder sind im Bereich der Altenpflege sowie der Gesundheits- und Krankenpflege tätig.

„Ich bin davon überzeugt, dass die Pflegekammer den Pflegefachkräften Gehör und Mitsprache verschaffen und die Attraktivität der Pflegeberufe erhöhen wird. Diese Begegnung auf Augenhöhe ist nicht zu unterschätzen und wird den Pflegeberuf insgesamt stärken. Alle rund 70.000 niedersächsischen Pflegerinnen und Pfleger in der Alten-, -Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Kinderkrankenpflege können in einer gemeinsamen Pflegekammer für ihre Interessen eintreten. Damit erhalten sie als größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen endlich die Möglichkeit, sich effektiv einzubringen und deutlich wahrgenommen zu werden“, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Uwe Schwarz.

Der Errichtungsausschuss wird in den nächsten Monaten Daten sammeln und die organisatorischen Bedingungen für die Gründung der Pflegekammer weiter vorbereiten.

„Die erstmalige Wahl zur Pflegekammerversammlung muss nun nach der Berufung des Errichtungsausschusses bis zum 1. Quartal 2018 erfolgt sein. Der Gesetzgeber hat einen ambitionierten Fahrplan vorgesehen, um die Gründung möglichst schnell voranzutreiben. Damit entsprechen wir dem Wunsch der Mehrheit der Pflegekräfte im Land und sorgen dafür, dass die Kammer ihre Aufgaben schon sehr bald wahrnehmen kann“, beschreibt der SPD-Gesundheitsexperte das weitere Verfahren.

„Klar ist und bleibt: Die Pflegeberufe müssen endlich eine höhere gesellschaftliche Anerkennung erhalten und die tarifliche Bezahlung muss zu einer Selbstverständlichkeit werden. Diese Forderungen haben für die SPD auch weiterhin Bestand“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Uwe Schwarz.

 

 


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