Uwe Schwarz: 650 Stellen für „helfende Hände“ bei Inklusion – 4.000 Stunden zusätzliche Sprachförderung

 

Die SPD-Landtagsfraktion und die Landesregierung setzen sich in enger Abstimmung mit der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen dafür ein, dass zeit- nah bis zu 800 Stellen für fachlich qualifiziertes Personal zur Unterstützung und Entlastung der Lehrkräfte bei der Inklusion und im Bereich der Sprachförderung zur Verfügung gestellt werden. Das haben die SPD-Fraktionsvorsitzende Johanne Modder und Uwe Schwarz, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfaktion am heutigen Donnerstag erklärt.

„Wir wissen, dass es den Wunsch aus den Schulen nach zusätzlichen helfenden Händen gibt, die bei der Integration und der Inklusion unterstützen. Mit 650 Inklusionskräften und 150 Stellen für Sprachförderung kommen wir diesem Wunsch nach und stärken damit die wichtige Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer“, so Uwe Schwarz.

Mit Fachkräften aus den Bereichen Heilpädagogik, mit Erzieherinnen, Logopäden und Ergotherapeuten solle die inklusive Schule mit zahlreichen „helfenden Händen“ gestärkt werden. Dieses Konzept sei mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Finanzminister Peter-Jürgen Schneider abgestimmt worden, erklärte Schwarz.

Auch bei der Sprachförderung will die SPD aufstocken. „Für uns zählt, dass alle eine Chance erhalten, das gilt ausdrücklich auch für die Kinder, die keine oder wenige Grundlagen der deutschen Sprache mitbringen“, so der SPD-Sozialexperte Uwe Schwarz. „Wir freuen uns daher, dass die erfolgreichen Sprachfördermaßnahmen der Schulen erneut gestärkt werden.“

Mit den 150 Stellen können die Schulen rund 4.000 Sprachförderstunden erteilen lassen von zusätzlichen Sprachlehrkräften. Schwarz: „Der Bedarf an Sprachförderung ist anhaltend hoch, bei diesem Thema bleiben wir dauerhaft am Ball.“

Inklusion sei ein Menschenrecht, das die SPD weiterhin garantieren werde, betonte Schwarz. „Wir wollen die inklusive Schule im Sinne von Schülern, Eltern und Lehrkräften umsetzen. Dafür stehen sofort 15 Millionen Euro bereit. Wir wollen tausenden Schülerinnen und Schülern helfen, ihren Wunsch vom gemeinsamen Lernen zu erfüllen. Dafür setzen wir uns ein.“ Die CDU aber wolle diese Schülerinnen und Schüler ausgrenzen.

Uwe Schwarz: „Die CDU-Idee, die Inklusion auszusetzen, geht in die völlig falsche Richtung. Moratorien und Denkpausen sind keine Option bei der Umsetzung eines Menschrechts.“ Das langsame Auslaufen der Förderschule Lernen sei der Schritt, den CDU, FDP und SPD 2012 gemeinsam beschlossen hätten. Bedauerlicher- weise sei dem CDU-Spitzenkandidaten diese Tatsache offenbar entfallen.

„Alle Förderschulen, außer denen mit dem Schwerpunkt Lernen, bleiben wie geplant erhalten. Wir entsprechen damit dem Wunsch vieler Eltern. Wir lassen den Eltern von Kindern mit Unterstützungsbedarf die Wahl, an welcher Schule sie ihr Kindern fördern und unterrichten lassen wollen“, betont der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim abschließend.

 

 


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