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25. Oktober 2013: Uwe Schwarz (SPD): Reaktivierung der Bahnstrecke Einbeck - Salzderhelden rückt näher, Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies hält Wort

„Nach seinem neuerlichen Besuch in Einbeck hatte Wirtschaftsminister Olaf Lies mitgeteilt, dass er die Reaktivierungsabsichten der Bahnstrecke Einbeck Mitte – Einbeck Salzderhelden auch auf der Landesebene unterstützen wird. Nach zwischenzeitlich über 70 Anmeldungen für Streckenreaktivierungen in ganz Niedersachsen ist die Strecke Einbeck Mitte – Einbeck Salzderhelden nun in die zweite Runde aufgenommen worden“, machte der SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz den Sachstand deutlich. Uwe Schwarz begrüßt die weitere Aufnahme der Strecke in das Verfahren. Landesweit sind weiterhin 28 Strecken in der näheren Prüfung der Reaktivierung und werden weiter auf ihre Umsetzbarkeit hin untersucht. Verkehrsminister Olaf Lies erklärt dazu: „Unser Ziel ist es, das Angebot auf der Schiene in unserem Land weiter zu verbessern. Wir prüfen, wo mit wirtschaftlicher Vernunft der Schienenpersonennahverkehr in die Fläche ausgeweitet werden kann."

Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) wird noch sechs bis acht Strecken identifizieren, die dann von externen Gutachtern beurteilt werden. Der Minister zeigte sich erfreut von den jederzeit offenen und sachlichen Diskussionen mit allen im Lenkungskreis beteiligten Vertretern. „Ich bin überzeugt, dass unser Ansatz, das Verfahren von Anfang an offen und unter breiter Verbändebeteiligung anzulegen, richtig ist und letztlich auch zu verkehrlich guten Ergebnissen führen wird."

Im Laufe des kommenden Jahres soll der Prozess abgeschlossen sein und eine endgültige Entscheidung getroffen werden. „Es ist schön, dass nun konsequent an der Reaktivierung von Bahnstrecken gearbeitet und geprüft wird, was machbar ist. Insbesondere auch der ländliche Raum kann von Schienenreaktivierung profitieren und die Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Leider hat die Vorgängerregierung aus CDU und FDP in ihrer Regierungszeit andere Schwerpunkte gesetzt und keine einzige Bahnstrecke reaktiviert. Es ist gut, dass nun das Thema intensiv aufgegriffen und angepackt wird. Für die Einbecker Strecke liegen die Argumente auf dem Tisch. Das Zusammenwachsen der neuen Stadt Einbeck mit der Gemeinde Kreiensen könnte verbessert werden. Die Anbindung an den PS-Speicher und die Schulzentren wären ein weiterer Aspekt, aber auch die Kosten für die Reaktivierung würden sich in Grenzen halten, da die Strecke ohne großen Aufwand sofort wieder genutzt werden könnte“, betonte Uwe Schwarz der den Prozess weiterhin konstruktiv begleiten wird.

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